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Allerheiligen (01.11.), Allerseelen (02.11.)

23.10.2018

Hans Heindl / pixelio.de

Allerheiligen ist ein Sammelfest für alle heilige Märtyrer und übrigen Heiligen bzw. die Heiligen einer bestimmten Region

Durch die irisch-schottischen Missionare gelangte das Allerheiligenfest am 1. November im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Hintergrundfolie ist nun nicht mehr Ostern, sondern die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbar wird. Allerheiligen ist in Bayern ein gesetzlicher Feiertag. mehr dazu ...

Es ist Brauch, an Allerheiligen die Gräber mit Blumen und Kerzen zu schmücken und an den Gräbersegnungen auf den Friedhöfen teilzunehmen. 

Der Allerseelentag wurde am 2. November von Abt Odilo von Cluny im 9. Jahrhundert eingeführt.

Das ausklingende Kirchenjahr gedenkt nicht nur der Verstorbenen, sondern auch dem Sterben der noch Lebenden. Das Kommen des Reiches Gottes, Buße und Weltgericht stehen im Mittelpunkt der liturgischen Betrachtungen der Kirchen.

Jährliche Gedenktage für alle Verstorbenen als Sammelfest gab es in der Westkirche seit dem frühen Mittelalter, meist nach der Osterzeit.

In Bayern bieten manche Bäckereien besonderes Gebäck für diese Tage an (z. B. Allerheiligen-Spitz, Seelenwecken oder Seelenbrezeln).

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